Von Anfang an war das Glashaus Teil der Architektur. Die Bauleute planten es schon beim Neubau mit ein – als integralen Bestandteil des Hauses. Durch die großzügige Gestaltung und das transparente Design fügt sich das Glashaus harmonisch in die Umgebung ein. Der Blick fällt weit über Rosenbeete, den alten Baumbestand, bis hin zu den angrenzenden Wäldern. Es entsteht das Gefühl, immer draußen zu sein, selbst wenn man geschützt vorm Wetter hinter Glas sitzt.
„Uns war wichtig, dass wir genügend Platz für Familie sowie Freundinnen und Freunde haben – für all das, was unser Leben ausmacht“, sagt der Bauherr. Und so wurde das Glashaus zum Raum für Begegnung: für gemeinsames Mittagessen im Frühling, als Tanzfläche an Geburtstagen oder festliche Abende mit Kerzenschein. Wenn sich die Glaselemente zur Seite öffnen, entsteht eine große Fläche, die Menschen zusammenführt – luftig, offen und lebendig.
Im Laufe des Jahres verändert sich der Charakter des Glashauses immer wieder. Im Frühjahr wird es warm, sobald die ersten Sonnenstrahlen das Glas berühren, und lädt zum ersten Kaffee im Freien ein. Im Sommer werden die Glaselemente weit geöffnet, die Familie grillt, die Nachbarschaft kommt vorbei, Kinder spielen zwischen Haus und Garten. Im Herbst tauchen die letzten Sonnenstrahlen das Glas in goldenes Licht und der Heizstrahler wärmt die Luft in den kühlen Abendstunden.
An Weihnachten wird das Glashaus zu einem Ort voller Magie. Dann wird die Verschattung komplett heruntergelassen und auch im Wohnzimmer gehen die Rollos herunter. „Wir lassen unten immer einen kleinen Schlitz offen. Auf dem Wohnzimmerboden liegend schauen unsere Enkelkinder gespannt ins Glashaus und hoffen, einen Blick auf das Christkind und die Geschenke zu erhaschen,“ erzählt Harald Bodenbach fröhlich. Solche Momente werden wohl ewig in schöner Erinnerung bleiben.